Soziale Integration

Erhalt der Alltagskompetenz

Dann, wenn krankhafte Abbauprozesse zu Rückzug und Vereinsamung führen, gilt es, dem Menschen ressourcenorientiert den Kontakt zu Alltag und sozialem Leben zu ermöglichen. Vor allem, wenn den Betroffenen der Kurzzeitspeicher des Gehirns mehr und mehr im Stich läßt, kann die Aktivierung biografischer Wissensinhalte und Fertigkeiten ein Bindeglied zum Hier und Jetzt herstellen. Über die Tätigkeit und das individuelle …

… Kompetenzerleben wird soziale Integration hergestellt. Gemeint ist dabei sekundär das Kompetenzerleben des aus dem Langzeitspeicher abgerufenen und automatisierten Könnens, primär aber die Erfahrung, im sozialen Kontakt doch noch etwas hinzubekommen und im gemeinsamen Handeln als vollwertiger Partner angenommen bzw. wertgeschätzt zu werden.

Hierfür eignen sich vielerlei Tätigkeiten. Sinnvoll erscheinen manchmal individuelle Erfahrungen aus der Vergangenheit – per Biografiearbeit herausgearbeitet. Mitunter sind es aber auch ganz einfache und typische Alltagshandlungen, die der Betroffene schon lange nicht mehr ausgeführt hat, weil er sich nicht mehr traut und Fehler befürchtet.  Insofern ist jeder Weg sinnvoll, der den Menschen wieder in Kontakt mit dem Leben und der Gemeinschaft bringt.

Und wenn dann dabei etwas Schmackhaftes entsteht, ist Zufriedenheit vorprogrammiert!